Island-Rundreisen 2 Wochen mit Mietwagen

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Island-Rundreisen 2 Wochen mit Mietwagen verbinden Freiheit, Naturwunder und komfortables Reisen ab Keflavík entlang der schönsten Routen.

Island in 14 Tagen: genug Zeit für Feuer, Eis und weite Horizonte

Eine Island-Rundreise 2 Wochen mit Mietwagen ist ideal, wenn Sie die Insel nicht nur sehen, sondern wirklich erleben möchten. Zwei Wochen geben Ihnen genug Raum, um die berühmte Ringstraße zu fahren, besondere Abstecher einzuplanen und an Orten zu verweilen, die man auf kürzeren Reisen oft nur streift.

Sie reisen unabhängig, halten dort, wo das Licht gerade besonders schön fällt, und bestimmen Ihr Tempo selbst. Gleichzeitig profitieren Sie bei vielen Mietwagenreisen von einer vorgeplanten Route, festen Unterkünften und oft auch Frühstück. So bleibt die Organisation übersichtlich, während Sie vor Ort maximale Freiheit genießen.

Warum gerade zwei Wochen so gut passen

Island wirkt auf der Karte kleiner, als es sich unterwegs anfühlt. Straßen führen durch Lavafelder, entlang von Fjorden, vorbei an Gletschern, Wasserfällen und schwarzen Stränden. Für viele Highlights brauchen Sie nicht nur Fahrzeit, sondern auch Zeit zum Staunen, Spazieren, Fotografieren und Wandern.

Mit 14 Tagen können Sie Islands Kontraste entspannt verbinden:

  • Golden Circle mit Þingvellir, Geysirgebiet und Gullfoss
  • Südküste mit Wasserfällen, Gletscherblicken und schwarzen Sandstränden
  • Gletscherlagunen wie Jökulsárlón und Diamond Beach
  • Ostfjorde mit ruhigen Buchten und kleinen Fischerorten
  • Nordisland rund um Mývatn, Akureyri und Goðafoss
  • Westisland mit Snæfellsnes oder Borgarfjörður

Die klassische Route: rund um Island auf der Ringstraße

Viele zweiwöchige Mietwagenreisen starten und enden am Flughafen Keflavík. Nach der Übernahme des Mietwagens fahren Sie meist zunächst Richtung Reykjavík oder direkt weiter zu den ersten Naturhöhepunkten. Die Ringstraße, auch Route 1 genannt, führt einmal um die Insel und bildet das Rückgrat vieler Islandreisen.

Der Süden: Wasserfälle, Vulkansand und Gletscherluft

Im Süden zeigt Island seine dramatische Seite. Der Seljalandsfoss erlaubt einen Blick hinter den Wasservorhang, während der Skógafoss mit seiner breiten Fallkante beeindruckt. In Vík erwarten Sie der schwarze Strand Reynisfjara, Basaltsäulen und der Blick auf die Felsnadeln Reynisdrangar.

Weiter östlich öffnet sich die Landschaft Richtung Vatnajökull, dem größten Gletscher Europas. Besonders eindrucksvoll ist die Region um Skaftafell, wo Sie leichte bis mittelschwere Wanderungen unternehmen können. Die Gletscherlagune Jökulsárlón gehört zu den Momenten, die vielen Reisenden lange im Gedächtnis bleiben. Eisberge treiben langsam durchs Wasser, am nahen Diamond Beach liegen Eisstücke wie Glas auf schwarzem Sand.

Die Ostfjorde: ruhiger, weiter, ursprünglicher

Die Ostfjorde sind ein Geschenk für alle, die nicht nur von Highlight zu Highlight fahren möchten. Die Straßen folgen tief eingeschnittenen Fjorden, führen über Pässe und durch kleine Orte wie Djúpivogur, Fáskrúðsfjörður oder Seyðisfjörður. Hier lohnt es sich, Tagesetappen nicht zu voll zu planen.

Gerade mit dem Mietwagen entdecken Sie Aussichtspunkte, Häfen und kurze Spazierwege, die in keinem schnellen Reiseplan Platz hätten. Achten Sie auf wechselndes Wetter und planen Sie Pausen flexibel ein. In den Ostfjorden kann eine halbe Stunde Sonne nach einem Regenschauer die ganze Landschaft verwandeln.

Nordisland: dampfende Erde, Walbeobachtung und stille Seen

Der Norden Islands fühlt sich oft anders an als die Südküste. Er ist weiter, stellenweise trockener und geologisch besonders spannend. Rund um den Mývatn erleben Sie blubbernde Schlammtöpfe, Lavaformationen, Krater und dampfende Felder. Die Gegend eignet sich hervorragend, um mehrere kürzere Stopps an einem Tag zu kombinieren.

Mývatn und Umgebung: Naturkunde zum Anfassen

Am Mývatn sollten Sie Zeit für die Pseudokrater von Skútustaðir, das Lavafeld Dimmuborgir und das Geothermalgebiet Hverir einplanen. Der Geruch von Schwefel gehört hier einfach dazu. Wer nach einem aktiven Tag entspannen möchte, findet in der Region geothermale Bäder als angenehm ruhigere Alternative zur bekannten Blauen Lagune.

Nicht weit entfernt liegt der Goðafoss, einer der schönsten Wasserfälle Nordislands. Seine halbkreisförmige Kante und das türkis schimmernde Wasser machen ihn zu einem lohnenden Stopp auf dem Weg nach Akureyri.

Akureyri und Húsavík: kleine Städte mit großem Erlebniswert

Akureyri gilt als Hauptstadt des Nordens und eignet sich gut für eine Übernachtung mit etwas Stadtgefühl. Cafés, Hafen, Botanischer Garten und eine entspannte Atmosphäre bieten einen schönen Kontrast zu den Naturtagen.

Wenn Sie Wale beobachten möchten, ist Húsavík ein bekannter Ausgangspunkt. Touren sind wetterabhängig, daher lohnt sich bei zwei Wochen Reisezeit ein flexibler Blick auf den Ablauf. Planen Sie Walbeobachtung nicht zu knapp vor langen Fahretappen ein, damit Sie bei verschobenen Abfahrten Spielraum haben.

Westisland und Snæfellsnes: Island im Kleinformat

Auf dem Rückweg Richtung Reykjavík bietet sich Westisland als stimmungsvoller Abschluss an. Die Halbinsel Snæfellsnes wird oft als „Island im Kleinformat“ beschrieben, weil sie viele Landschaftsformen auf engem Raum vereint. Sie sehen Lavafelder, Küstenklippen, kleine Fischerdörfer, schwarze Strände und den Gletschervulkan Snæfellsjökull.

Kirkjufell, Arnarstapi und Lava bis zum Meer

Der markante Berg Kirkjufell bei Grundarfjörður gehört zu den bekanntesten Fotomotiven des Landes. Doch Snæfellsnes besteht nicht nur aus einem Blickwinkel. Besonders schön sind die Küstenwege bei Arnarstapi und Hellnar. Hier treffen Basalt, Brandung und Vogelklippen aufeinander.

Mit einem Mietwagen können Sie die Halbinsel in Ruhe umrunden und je nach Wetter entscheiden, ob Sie länger an der Küste bleiben oder einen Abstecher in kleine Orte einbauen. Genau diese Freiheit macht zwei Wochen Island mit Mietwagen so reizvoll.

Komfortabel reisen: feste Unterkünfte, Frühstück und unbegrenzte Kilometer

Viele Rundreisen kombinieren individuelle Freiheit mit einer klaren Struktur. Ihre Unterkünfte stehen fest, häufig in guten Mittelklassehotels oder landestypischen Gästehäusern. Das Frühstück ist oft inklusive, was den Start in den Tag erleichtert. Gerade in abgelegenen Regionen ist es angenehm, morgens nicht erst nach einem Café suchen zu müssen.

Was bei der Mietwagenwahl wichtig ist

Für die klassische Ringstraße reicht in der Hauptsaison meist ein normaler Mietwagen. Wenn Sie mehr Komfort wünschen oder mit mehreren Personen reisen, lohnt sich ein größeres Fahrzeug. Mehr Platz für Gepäck, Jacken, Wanderschuhe und Proviant macht unterwegs einen spürbaren Unterschied.

Ein Allradfahrzeug ist vor allem sinnvoll, wenn Sie Strecken abseits der Ringstraße intensiver planen oder in der Nebensaison unterwegs sind. Für Hochlandpisten mit F-Kennzeichnung benötigen Sie ausdrücklich ein dafür zugelassenes Fahrzeug. Prüfen Sie immer die Bedingungen des Vermieters und die aktuelle Straßenlage.

  • Wählen Sie das Fahrzeug nicht zu knapp, besonders bei drei oder vier Personen.
  • Achten Sie auf Versicherungsschutz, Selbstbeteiligung und Glas- oder Ascheschutz.
  • Nutzen Sie offizielle Wetter- und Straßeninformationen vor längeren Etappen.
  • Planen Sie Tankstopps vorausschauend, besonders im Osten und Norden.

Beste Reisezeit für zwei Wochen Island

Die beliebteste Zeit für Mietwagenrundreisen liegt zwischen Juni und September. Dann sind die Tage lang, viele Straßen gut befahrbar und Wanderungen besonders angenehm. Im Juni und Juli profitieren Sie von sehr viel Tageslicht. Das ist praktisch, wenn Sie gern abends noch einen Wasserfall besuchen oder fotografieren möchten.

Sommer, Spätsommer oder Nebensaison?

Der Hochsommer bietet die größte Auswahl an Aktivitäten, ist aber auch stärker nachgefragt. Im Spätsommer wird das Licht weicher, und die Landschaft bekommt wärmere Farben. Ab September können mit etwas Glück Nordlichter sichtbar werden, gleichzeitig steigen Wetterrisiko und Dunkelstunden.

Eine 14-tägige Route gibt Ihnen in jeder Saison Vorteile. Wenn ein Tag windig oder regnerisch ist, müssen Sie nicht sofort weiterhetzen. Sie können Programmpunkte tauschen, kürzere Wanderungen wählen oder einen Badestopp einlegen.

Deutschsprachig gut vorbereitet unterwegs

Viele Reisende wünschen sich vor der Abreise klare Informationen auf Deutsch. Das ist bei Island besonders hilfreich, weil Wetter, Straßenverhältnisse, Versicherungen und Tagesetappen gut verstanden werden sollten. Eine deutschsprachige Reisebeschreibung, übersichtliche Routenvorschläge und praktische Tipps zu Wanderungen erleichtern die Planung enorm.

Auch wenn Sie vor Ort individuell fahren, gibt Ihnen eine gute Vorbereitung Sicherheit. Sie wissen, welche Stopps realistisch zusammenpassen, wo längere Versorgungsabschnitte liegen und welche Orte sich für kurze Wanderungen eignen.

Kleine Planungstipps, die unterwegs viel bewirken

Packen Sie für Island nicht nach Kalender, sondern nach Wetterwechsel. Selbst im Sommer gehören Regenjacke, warme Schichten, Mütze und feste Schuhe ins Gepäck. Für Wanderungen an Wasserfällen und Küstenklippen sind rutschfeste Sohlen deutlich angenehmer als leichte Stadtschuhe.

Halten Sie Tagesetappen flexibel genug. 250 Kilometer können auf Island länger dauern, weil Sie oft anhalten möchten und das Wetter die Fahrt beeinflusst. Rechnen Sie bewusst Zeit für spontane Stopps ein. Die schönsten Momente entstehen häufig nicht am berühmtesten Aussichtspunkt, sondern auf einer leeren Straße zwischen zwei Fjorden.

FAQ: Häufige Fragen zu Island-Rundreisen 2 Wochen mit Mietwagen

Reichen 14 Tage für eine komplette Island-Rundreise?

Ja, 14 Tage sind sehr gut geeignet, um Island auf der Ringstraße zu umrunden. Sie sehen die wichtigsten Regionen und haben genug Zeit für ausgewählte Abstecher, Spaziergänge und Aktivitäten.

Ist eine Mietwagenreise auch für Island-Neulinge geeignet?

Ja, besonders mit fester Route und vorgebuchten Unterkünften. Sie fahren selbst, müssen aber nicht jeden Übernachtungsort neu planen. Das gibt Freiheit und Struktur zugleich.

Brauche ich für zwei Wochen Island einen Geländewagen?

Für die klassische Ringstraße im Sommer meist nicht. Ein größeres Fahrzeug kann jedoch komfortabler sein. Für Hochlandstrecken mit F-Kennzeichnung brauchen Sie ein zugelassenes Allradfahrzeug.

Sind die Tagesetappen bei einer 2-wöchigen Route anstrengend?

Bei guter Planung bleiben die Etappen meist angenehm. Wichtig ist, nicht zu viele Stopps in einen Tag zu legen. Zwei Wochen erlauben ein deutlich entspannteres Tempo als ein Kurztrip.

Wann sollte ich eine Island-Rundreise mit Mietwagen buchen?

Für Reisen im Sommer empfiehlt sich eine frühe Buchung, da Unterkünfte und Mietwagen stark nachgefragt sind. Besonders in beliebten Regionen entlang der Südküste und am Mývatn ist die Auswahl begrenzt.

Kann ich unterwegs Wanderungen einbauen?

Ja, gerade eine zweiwöchige Mietwagenreise eignet sich hervorragend dafür. Beliebt sind kurze Wanderungen bei Skaftafell, am Mývatn, an Küstenwegen auf Snæfellsnes oder zu Aussichtspunkten entlang der Ringstraße.

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